Bei einem Blackout, Hochwasser oder einer anderen Großschadenslage werden Feuerwehr, THW, Rettungsdienst, Polizei und viele weitere systemrelevante Berufe gleichzeitig gebraucht. Genau dann, wenn auch die eigene Familie betroffen ist.
Der Kopf fährt mit in den Einsatz
Wer im Einsatz an zu Hause denkt, ist nicht voll bei der Sache. Haben die Kinder etwas zu essen? Ist es warm genug? Wissen alle, was zu tun ist? Diese Fragen kosten Konzentration – und Konzentration ist im Einsatz eine Sicherheitsfrage.
Fokus und Leistungsfähigkeit im Einsatz entstehen durch Sicherheit und Vorsorge zu Hause.
Was „vorgesorgt“ konkret bedeutet
- Versorgung: Wasser und Lebensmittel für mindestens zehn Tage, Medikamente, Licht, Radio.
- Absprachen: Ein Familien-Notfallplan, den alle kennen – auch die Kinder, altersgerecht erklärt.
- Netzwerk: Nachbarn, Freunde oder Familie, die sich gegenseitig unterstützen, wenn du im Einsatz bist.
- Selbstständigkeit: Partnerin oder Partner kennen den Vorrat, die Technik und die Abläufe – nicht nur du.
Klein anfangen
Niemand muss an einem Wochenende alles erledigen. Ein guter Start: Setzt euch als Familie eine Stunde zusammen und beantwortet drei Fragen:
- Was machen wir, wenn für drei Tage der Strom ausfällt?
- Wie erreichen wir uns, wenn das Handynetz nicht funktioniert?
- Was fehlt uns dafür noch?
Daraus ergibt sich eure Einkaufs- und To-do-Liste fast von selbst.
Vorsorge im Team
Viele Wachen und Ortsverbände machen persönliche Vorsorge inzwischen zum Thema. Ich biete dazu Vorträge und Workshops für Teams an – kompakt, praxisnah und auf eure Lage zugeschnitten.

